Häufig gestellte Fragen zum Streichautomaten A250 / A380
Was ist der Unterschied zwischen dem Streichautomaten A250 und A380?
Der A250 ist für die üblichen Bretter, Profile, Balken und Fassadenhölzer einer Zimmerei ausgelegt. Der A380 bietet mit 40cm statt 25cm mehr Arbeitsbreite und ist deshalb die bessere Wahl, wenn regelmäßig breitere Bauteile (3-Schichtplatten, BSH..) beschichtet werden sollen.
Kann der A250 beziehungsweise A380 jede Farbe verarbeiten?
Nein, aber das Spektrum ist sehr groß. Die Maschinen verarbeiten viele wasserbasierte Lasuren, deckende Holzfarben, Imprägnierungen und geeignete Öle von Herstellern wie Remmers (HSL 36, T-660, Gartenholzöl, MSL 45, uvm.) ADLER (Lignovit Lasur, Lignovit Platin, Lignovit Color, Lignovit UV 100, Lignovit GLT plus, 3in1 uvm), KEIM (Lignosil Verano, Lignosil Color, Lignosil Artis uvm.), Koch&Schulte (Hydrostop H2O, Lignopro 425, 841, Designer Finish PU, Holzöl W, uvm), OSMO Inpex Wasserbasis Farben und Lasuren, Saicos Vergrauungslasur, BelAir Deckfarbe, PNZ, KORALAN (Holzöl Spezial, Vergrauungslasur, Deckfarbe ED 411 uvm., Teknos / Feyco Teknoshield, Teknocladd, Eterno Fassadengrau, Pento Fluid Silverwood, Böhme SunCare, Bosshard Arbezol Aqualin Pro, Arbezol Industrie-Finish, uvm. FaluVapen moderne Schlammfarbe, Renner Hydro Öle und Deckfarben und vielen anderen.
Entscheidend sind nicht allein Hersteller und Produktname, sondern vor allem Viskosität, Offenzeit und die vorgesehene Auftragsmenge. Sehr dickflüssige Handanstrichfarben fließen teilweise nicht ausreichend. Lösemittelhaltige Produkte mit niedrigem Flammpunkt können zusätzliche Explosionsschutzmaßnahmen erfordern und dürfen nicht ohne technische Prüfung eingesetzt werden.
Du möchtest wissen, ob genau deine Farbe funktionieren wird? Schreibe uns gern und wir prüfen das für dich. Wenn du bereits eine Maschine hast bekommst du auch gleich eine Einstellempfehlung mit dazu.
Beschichtet der Automat die Bretter von allen Seiten?
Ja, wenn du möchtest, ansonsten 3-seitig. Der A250 und A380 können Bretter und Profile in einem Durchgang allseitig beschichten. Die Farbe wird zunächst im Überschuss aufgebracht. Anschließend verteilen und dosieren einzeln einstellbare, rotierende Bürsten das Material gleichmäßig auf den Flächen und in den Profilen. Stirnholzflächen, Bohrungen, Schnittkanten und spätere Bearbeitungsstellen müssen je nach Holzschutzsystem zusätzlich von Hand behandelt werden.
Kommen die Bretter hinten trocken aus dem Streichautomaten?
Nein. Der A250 und A380 sind Auftragsmaschinen, keine Trockner. Die Bretter kommen gleichmäßig beschichtet, aber noch feucht aus der Maschine und werden normalerweise mit Abstand in einen Trocknungswagen gelegt.
Viele moderne wasserbasierte Holzbeschichtungen können bei ungefähr 20 °C, normaler Luftfeuchtigkeit und ausreichender Luftbewegung nach etwa 20 bis 60 Minuten den nächsten Beschichtungsgang erhalten. Bei dünnen Schichtstärken geht es häufig schneller. Einige Lasuren sind dann bereits so weit angetrocknet, dass die Bretter mit sauberen Handschuhen angefasst werden können, ohne nennenswerte Abdrücke zu hinterlassen.
Einzelne, dafür geeignete und von uns getestete Lasuren können sogar direkt nass gestapelt werden. Sie trocknen anschließend innerhalb von etwa ein bis zwei Tagen im Stapel weiter aus. Das funktioniert jedoch nicht mit jeder Farbe. Beschichtungsstoff, Farbton, Holzart, Holzfeuchte, Auftragsmenge, Temperatur und Stapeldruck müssen zusammenpassen.
Die Angaben im technischen Merkblatt des Farbherstellers bleiben verbindlich. „Anfassbar“, „überstreichbar“, „stapelbar“ und „vollständig durchgetrocknet“ sind außerdem unterschiedliche Trocknungsstufen.
Kann ich mit dem Streichautomaten auch große Projekte abwickeln?
Ja. Je nach Querschnitt, Profil und Arbeitsorganisation sind in der Praxis etwa 100 bis 200 m² beschichtete Fläche pro Stunde möglich (!). Mit zwei bis drei gut eingewiesenen Mitarbeitern können unter passenden Bedingungen bis zu 1.400 m² einfacher Durchgang an einem Arbeitstag bearbeitet werden.
Bei großen Projekten ist meistens nicht der Streichautomat der Engpass, sondern die Materiallogistik: Auflegen, Abnehmen, Trocknungswagen, innerbetrieblicher Transport und ausreichend Trocknungsfläche müssen zur Maschinenleistung passen. Deshalb planen wir auf Wunsch nicht nur den Automaten, sondern den vollständigen Materialfluss.
Welche Vorteile bietet das optionale Schleifmodul?
Das Schleifmodul bereitet die Holzoberfläche unmittelbar vor der Beschichtung vor. Bei gehobeltem Holz verbessert ein passender Vorschliff häufig die Benetzung und Haftung der Beschichtung. Bei sägerauem Holz werden lose Fasern entfernt, die sonst zusammen mit der späteren Beschichtung abfallen könnten.
Besonders bei anspruchsvollen Holzarten und glatten Hobeloberflächen kann der Vorschliff für die Haltbarkeit und Gleichmäßigkeit entscheidend sein, er wird von vielen Herstellern in den technischen Merkblättern entweder generell für Hobelwaren, oder zumindest für gehobelte Lärche zwingend vorgeschrieben. Somit ist eine Maschine nicht vollständig ohne Schleifmodul. Wir bieten es dennoch optional an, um etwas Geld bei der Investition zu sparen, das Ergebnis wird ja auch ohne Schleifmodul schon besser als von Hand, weil es in einer gleichmäßigen Schichtstärke einmassiert wird. Es entspricht jedoch nicht den technischen Vorgaben, deshalb arbeiten wir selbst immer mit Schleifmodul und empfehlen es jedem. Das Schleifmodul ersetzt allerdings keine Prüfung des Untergrundes. Holzfeuchte, Harzstellen, Verschmutzungen, alte Beschichtungen und die Vorgaben des Farbherstellers müssen weiterhin berücksichtigt werden.
Wie lange dauern Reinigung und Farbwechsel?
Je nach Farbe bzw. Lasur, Bürstenbestückung und gewünschter Sauberkeit dauert eine gründliche Reinigung erfahrungsgemäß etwa 20 bis 60 Minuten.
Wer regelmäßig mit denselben Farbsystemen arbeitet und Farbwechsel sinnvoll plant – beispielsweise von hell nach dunkel –, reduziert den Reinigungsaufwand deutlich. In der Schulung zeigen wir, welche Teile tatsächlich gereinigt werden müssen und wie Farbe, Spülwasser und Restmengen sauber gehandhabt werden. Wir zeigen euch also einmal, wie das sauber in der Zeit funktioniert, und dann wisst ihr, wie der Hase läuft.
Rechnet sich der A250 auch für kleinere Unternehmen?
Oft ja, schneller als viele denken mit nur 2-3 normalen Projekten im Jahr. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Mitarbeiter, sondern wie viele Quadratmeter pro Jahr beschichtet werden, wie viele Anstriche erforderlich sind und welche Kosten heute durch Handarbeit oder Fremdvergabe entstehen.
Schon wenige Fassaden-, Carport- oder Sichtdachstuhlprojekte können eine beträchtliche Zahl an Arbeitsstunden binden. Zusätzlich entfallen bei eigener Beschichtung häufig Wartezeiten, Transportkosten und Abstimmungen mit externen Beschichtern.
Eine pauschale Amortisationsdauer wäre trotzdem unseriös. Wir rechnen deshalb mit deinen tatsächlichen Mengen, Lohnkosten, Durchgängen, Rüstzeiten und bisherigen Fremdkosten. So erkennst du vor dem Kauf, ab welcher Jahresmenge sich die Investition für deinen Betrieb trägt.
Dazu kommt, dass du in der Regel durch die verbesserten Möglichkeiten mehr Aufträge erhältst, weil du die Streicharbeiten überhaupt erstmalig anbieten möchtest, oder jetzt eine hochwertige Leistung zum wirklich fairen Preis anbieten kannst, so wie es vorher nicht möglich war. Im Idealfall bekommst du ganze Holzprojekte dazu, einfach nur weil du die Beschichtung günstig mit anbieten konntest.
Ich habe wahrscheinlich zu wenig Platz. Gibt es dafür eine Lösung?
Meistens ja, weil das Ganze auch so schnell fertig ist, machst du es einfach mitten in der Halle, die du normalerweise nicht den ganzen Tag bzw. tagelang blockieren könntest. Ein typisches Beispiel: Eine Fassade wird am Freitagnachmittag mit zwei Durchgängen beschichtet. Über das Wochenende trocknet das Material vollständig durch und am Montag steht die Fläche wieder für andere Arbeiten zur Verfügung.
Wieviel Platz brauchst du? Der Flächenbedarf besteht nicht nur aus dem Standort der Maschine. Benötigt werden außerdem ein gerader Ein- und Auslauf für die längsten Werkstücke, Platz für Trocknungswagen sowie sichere Arbeits- und Verkehrswege. Beispiel: Brettlänge 5m, Maschinenlänge mit Schleifmodul 2,70m, Sicherheitspuffer vor und hinter je 1m, also Gesamt 2x 5m + 2,7m + 2x 1m = 14,70m und dann mindestens 3-4m Breite, je nach Wagenanzahl mehr.
Mit passenden Trocknungswagen wird die verfügbare Hallenhöhe besser genutzt, statt die Bretter auf Böcken über die gesamte Fläche zu verteilen.
Ist der Streichautomat auch ohne Erfahrung einfach zu bedienen?
Ja. Die meisten unserer Kunden hatten vorher weder einen Streichautomaten noch eine eigene Beschichtungsanlage. Nach einer vernünftigen Einweisung, die wir jedes Mal persönlich vor Ort für eure Mitarbeiter durchführen, ist die Bedienung gut beherrschbar – ab dem ersten Tag!
Bei der Inbetriebnahme arbeiten wir möglichst mit den eigenen Hölzern und Farben des Kunden. Dabei werden Materialmenge, Vorschub, Bürstendruck, Trocknung, Reinigung, Wartung und das Vorgehen bei Farbwechseln praktisch erklärt.
Die einmal ermittelten Einstellungen sollten anschließend für jede Kombination aus Holz, Profil und Beschichtungsstoff dokumentiert werden. Dadurch lassen sich Ergebnisse wiederholen, ohne dass jedes Mal neu ausprobiert werden muss.
Was kostet ein A250 oder A380?
Einen sinnvollen Einheitspreis gibt es nicht, weil die benötigte Ausstattung von den Werkstücken, Farben usw. abhängt. Neben der Wahl zwischen A250 und A380 können unter anderem Bürstenbestückung, Schleifmodul, Trocknungswagen, Rollenbahnen und weiteres Zubehör erforderlich sein.
Wir bieten deshalb keine scheinbar günstige nackte Maschine an, zu der später die notwendigen Komponenten hinzukommen. Das Angebot soll zeigen, was eine vollständig arbeitsfähige Lösung einschließlich Anlieferung, Inbetriebnahme, Schulung und Betreuung kostet.
Gleichzeitig berechnen wir, welche Arbeits- und Fremdkosten dadurch voraussichtlich entfallen. Der Kaufpreis allein sagt wenig aus – entscheidend sind die Kosten pro beschichtetem Quadratmeter und die realistische Amortisationszeit.
Ruf‘ uns an, oder schreibe uns eine kurze Mail und dann bekommst du ein maßgeschneidertes Angebot für deinen Einsatz. Spoiler: Die Automaten sind so günstig, dass sie sich häufig schon binnen Monaten voll amortisieren können.
Bei uns streichen meistens die Bauherren selbst. Lohnt sich der Automat trotzdem?
Viele Bauherren streichen nicht freiwillig selbst, sondern weil die vom Zimmerer angebotene Beschichtung zu teuer erscheint. Wenn die maschinelle Beschichtung bis zu 85% weniger Arbeitszeit benötigt, kann der Zimmerer ein bezahlbares Komplettpaket anbieten und trotzdem eine vernünftige Marge erzielen.
Gleichzeitig bleiben Farbaufbau, Auftragsmenge und Ausführungsqualität unter der eigenen Kontrolle. Das reduziert schwache Ergebnisse, Reklamationen und Referenzobjekte, bei denen eine gute Zimmererarbeit durch einen schlechten Eigenanstrich entwertet wird.
Bauherren lassen sich erstaunlich oft von einem Full-Service-Paket begeistern.
Sieh dir dieses Video von einem unserer Kunden an, wo er diesen Wechsel ausführlich beschreibt:
Ich hatte schon eine einfache Streichhilfe mit Pinseln. Warum soll der A250 besser funktionieren?
Eine einfache Pinselbox ist technisch nicht mit dem A250 oder A380 vergleichbar, deshalb haben wir sie auf Wunsch der Kunden häufig ersetzt. Bei einfachen Streichhilfen hängen Farbmenge, Vorschub und Ergebnis stark vom Bediener ab.
Beim A250 und A380 wird das Werkstück automatisch und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durch die Maschine transportiert. Die Farbe wird kontrolliert aufgebracht und anschließend von mehreren einstellbaren, rotierenden Bürsten verteilt, in die Oberfläche eingearbeitet und auf die gewünschte Auftragsmenge abgezogen. Überschüssiges Material wird im Kreislauf weiterverwendet.
Das verbessert die Wiederholgenauigkeit erheblich. Trotzdem muss auch ein guter Automat richtig eingestellt werden. Deshalb führen wir die Maschine vor dem Kauf möglichst mit deinen Hölzern und Farben vor.
Warum lassen sich die Bürsten nicht zentral von außen einstellen?
Weil die Bürsten unterschiedliche Aufgaben haben und deshalb einzeln eingestellt werden müssen. Die fehlende Zentralverstellung ist kein technischer Nachteil, sondern eine bewusste Entscheidung zugunsten des Beschichtungsergebnisses.
Für ein gleichmäßiges Ergebnis arbeitet der A250 beziehungsweise A380 mit mindestens acht rotierenden Bürsten und einem zusätzlichen stehenden Lasurrahmen:
- Die ersten vier Bürsten verteilen die Farbe auf allen Seiten und regulieren die grundsätzliche Auftragsmenge.
- Die zweiten vier Bürsten dosieren feiner nach und erzeugen das eigentliche Oberflächenfinish.
- Der stehende Lasurrahmen sorgt abschließend für ein besonders gleichmäßiges Erscheinungsbild, in ungefähr 75% der Lasuren ein entscheidender Vorteil.
Diese Bürsten müssen je nach Aufgabe unterschiedlich tief eingestellt werden. Dabei spielen unter anderem Profilform, Holzoberfläche, Bürstenhärte, Bürstenverschleiß, Farbviskosität und gewünschte Auftragsmenge eine Rolle.
Würden beispielsweise die beiden oberen Bürsten gemeinsam über eine zentrale Verstellung bewegt, hätten beide automatisch nahezu die gleiche Eintauchtiefe beziehungsweise den gleichen Bürstendruck. Die erste Bürste könnte dann nicht mehr kräftiger verteilen, während die zweite Bürste feiner abzieht und das Finish erzeugt.
Eine Zentralverstellung wäre etwas bequemer, würde aber einen Teil der entscheidenden Einstellmöglichkeiten wegnehmen. Beim A250 und A380 steht deshalb nicht die schnellste Verstellung, sondern ein kontrollierbares und wiederholbares Beschichtungsergebnis im Vordergrund. Einmal sauber ermittelte Einstellungen können für wiederkehrende Hölzer, Profile und Farben dokumentiert und später schnell wiederhergestellt werden.
Wie lange dauert die Umstellung auf ein anderes Holzprofil?
Ein normaler Profilwechsel dauert in der Regel nur etwa zwei bis drei Minuten. Gemeint ist die reine Umstellung der Maschine auf einen anderen Querschnitt bei gleichbleibender Farbe.
Die Bürsten werden mit einer leichtgängigen Handkurbel über stabile Spindeln an das neue Profil angepasst. Die in Vorschubrichtung linken und die unteren Bürsten müssen bei vielen Profilwechseln nur geringfügig oder gar nicht verstellt werden. Meistens betrifft die Anpassung hauptsächlich die oberen und rechten Bürsten.
Bei großen oder schweren Balken dauert sie aufgrund des aufwendigeren Handlings und der notwendigen Kontrolle etwas länger. Kommen zusätzlich eine neue Farbe, eine andere Holzoberfläche oder eine deutlich veränderte Auftragsmenge hinzu, müssen außerdem Bürstendruck, Vorschub und Farbmenge geprüft werden.
Werden meine Mitarbeiter den Streichautomaten tatsächlich benutzen?
Eine ehrliche Garantie für die Begeisterung jedes Mitarbeiters kann niemand geben. Die Akzeptanz ist in der Praxis aber meistens hoch, weil der Automat eine körperlich anstrengende, schmutzige und monotone Arbeit deutlich verkürzt.
Probleme würden vor allem durch eine schlechte Einführung entstehen: unklare Zuständigkeiten, fehlende Trocknungswagen, unnötig aufwendige Reinigung oder nicht dokumentierte Einstellungen. Deshalb beziehen wir die späteren Bediener bei Anlieferung und Schulung direkt ein.
Nach der Inbetriebnahme bleiben wir als Ansprechpartner erreichbar. Fragen zu Einstellungen, Bürsten, Farben, Reinigung oder Wartung können dadurch geklärt werden, bevor sich falsche Arbeitsweisen einschleichen.
Was sagen andere Kunden dazu? Finde es auf unserer Referenz-Seite heraus:
Wird die Farbe in der Maschine gefiltert?
Ja. Der A250 beziehungsweise A380 verfügt über eine zweistufige Filtration. Die Farbe wird während des Betriebs automatisch im Kreislauf geführt und dabei fortlaufend von Holzspänen, Fasern und anderen Verunreinigungen befreit.
Dadurch bleibt der Beschichtungsstoff sauberer und das Risiko verstopfter Düsen wird deutlich reduziert. Gleichzeitig unterstützt die Filtration einen gleichmäßigen Farbauftrag und schützt Pumpe und Farbsystem.
Die Filter müssen abhängig von Holz, Farbe und Verschmutzungsgrad regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Stark verschmutzte oder bereits angetrocknete Farbe sollte nicht weiterverwendet werden.
Welche Wartungs- und Verschleißkosten entstehen pro Jahr?
Bei normalem Einsatz in einer Zimmerei bleiben die jährlichen Wartungs- und Verschleißkosten sehr überschaubar. Selbst die Auftragsbürsten halten bei guter Pflege normalerweise mehrere Jahre.
Als regelmäßige Wartung empfehlen wir vor allem:
- alle vorgesehenen Lagerstellen abschmieren,
- Filter und Farbsystem kontrollieren,
- einige Dichtgummis prüfen und bei Bedarf austauschen.
Dabei handelt es sich um günstige Verschleiß- und Wartungsteile. Der A250 beziehungsweise A380 ist insgesamt als robuster Dauerläufer konstruiert. Nach unserer Praxiserfahrung wird eine erste größere Wartung häufig erst nach ungefähr 600.000 m² beschichteter Fläche notwendig.
Diese Angabe ist ein Erfahrungswert und keine feste Garantie. Reinigungsqualität, tägliche Laufzeit, verwendete Beschichtungsstoffe und der Umgang mit der Maschine beeinflussen den Verschleiß. Eine einfache regelmäßige Pflege verhindert, dass aus kleinen Verschleißteilen später größere Reparaturen werden.
Welche Strom- und Druckluftanschlüsse benötigt der Streichautomat?
Der A250 beziehungsweise A380 benötigt einen 400-V-Drehstromanschluss mit 16 A Absicherung sowie einen geeigneten Druckluftanschluss.
Für die Druckluftversorgung empfehlen wir einen Kompressor ab ungefähr 3 kW Leistung. Entscheidend ist jedoch weniger die reine Motorleistung als die tatsächliche Abgabemenge: Der Kompressor sollte dauerhaft etwa 250 Liter Druckluft pro Minute liefern können.
Die Druckluft muss wasser-, staub- und ölfrei sein. Dafür sind gegebenenfalls ein Wasserabscheider, passende Filter und eine geeignete Druckluftaufbereitung erforderlich. Verunreinigte oder feuchte Druckluft kann das Farbsystem beeinträchtigen und zu Störungen oder Fehlern im Beschichtungsergebnis führen.
